Die ehrliche Formel
Kosten pro Ladung = Energie aus der Wand × dein Preis. Aus der Wand kommt etwas mehr, als der Akku gewinnt, weil AC-Laden rund 8–12 % als Wärme in Lader und Kabeln verliert — du zahlst die Wandseite, nicht die Akkuseite. Das ist der Unterschied zwischen der „77-kWh-Akku"-Kopfrechnung und deiner echten Rechnung.
Warum wir nach deinem Preis fragen statt zu raten
Strompreise unterscheiden sich um ein Mehrfaches je nach Land, Anbieter und Tageszeit; jeder „Durchschnitt" wäre für die meisten falsch. Der Arbeitspreis pro kWh auf deiner Rechnung — oder der Nachttarif, wenn du nachts lädst — ist in zehn Sekunden gefunden und macht jede Zahl auf dieser Seite für dich wahr. So bleibt das Werkzeug auch bei Preisänderungen ehrlich.
Zu Hause vs. öffentlich vs. Benzin
- AC zu Hause: die günstige Basis; Nacht- und dynamische Tarife sind der Sweetspot fürs E-Auto.
- DC-Schnellladen: bequem, aber oft das 1,5–3-Fache des Heimtarifs plus Gebühren — gut für Fernfahrten, teuer als Gewohnheit.
- Benzinvergleich: der zweite Tab rechnet beide Antriebe mit derselben Pro-Kilometer-Mathematik — die Ersparnis ist also ein fairer Vergleich.
FAQ
Kosten einer Vollladung?
Akku-kWh × Preis ÷ (1 − Verlust). Ein 77-kWh-Akku von leer bei 0,35 €/kWh ≈ 30 € mit 10 % Verlusten.
Günstiger als Benzin?
Zum Heimtarif typischerweise etwa halb so teuer pro km; rechne deine Zahlen im zweiten Tab.
Warum mehr kWh gezogen als geladen?
Ladeverluste — Wärme in Lader, Kabeln und Batteriemanagement.
Kostet Schnellladen mehr?
Fast immer; trag den kWh-Preis der Säule ins Preisfeld ein, um die echten Reisekosten zu sehen.
Wo steht mein Strompreis?
Auf der Stromrechnung als Arbeitspreis pro kWh; für Nachtladung die Nachttarif-Zahl nehmen.