Die Tempi hinter den Zahlen
Stilles Lesen liegt bei gewöhnlicher Prosa im Schnitt bei etwa 240 Wörtern pro Minute — eine große Meta-Analyse nennt rund 238 wpm, und 150–350 deckt die meisten Leser und Schwierigkeitsgrade ab. Diese Zahlen stammen aus Studien am Englischen; im Deutschen fällt das wpm-Tempo wegen der längeren Komposita meist niedriger aus — für Präzision miss dein eigenes und nimm das eigene Feld, es gewinnt immer. Sprechen ist durch Artikulation begrenzt, nicht durch Verständnis: Vorträge liegen bequem um 140 wpm, mit 110 langsam-und-deutlich und 170 flott.
Auf einen Zeitslot schreiben? Rückwärts rechnen
- 5-Minuten-Vortrag ≈ 700 Wörter bei 140 wpm.
- 10-Minuten-Vortrag ≈ 1.400 Wörter.
- 20-Minuten-Vortrag ≈ 2.800 Wörter — erfahrene Redner schreiben 10–15 % unter der Rechnung, um Pausen und Folien Raum zu lassen.
- 60-Sekunden-Voice-over ≈ 140 Wörter; knackige Radio-Reads schaffen ~150–160.
Wie die Wortzählung funktioniert
Wörter werden nach Leerzeichen gezählt, wie in Textverarbeitungen — Bindestrich-Komposita zählen als eines, Zahlen zählen als Wörter. Sprachen ohne Leerzeichen, etwa Japanisch oder Chinesisch, bräuchten eine Zeichen-Methode, die dieses Werkzeug nicht versucht. Und dein Text bleibt im Browser: nichts wird hochgeladen, gespeichert oder protokolliert.
FAQ
Wie lange für 1.000 Wörter?
Etwa 4:10 still bei 240 wpm; etwa 7:09 laut bei 140 wpm.
Durchschnittliche Lesegeschwindigkeit?
Rund 240 wpm still für Erwachsene; 150–350 ist der normale Bereich.
Wörter in einer 5-Minuten-Rede?
Etwa 700 bei bequemen 140 wpm.
Wörter für 20 Minuten?
Rund 2.800 — etwas darunter schreiben, um zu atmen.
Warum ist laut langsamer?
Der Mund deckelt bei etwa 110–170 wpm; die Augen nicht.